
25% Kohlenhydrate wie Nudeln oder Reis, 25 % Eiweiß wie Fleisch oder Bohnen und 50% Gemüse. So setzt sich eine gesunde Mahlzeit zusammen, sagen Ernährungsberater. In der Praxis ist es aber gar nicht so leicht, die Lebensmittel im richtigen Verhältnis zu kombinieren. Eine super Denk-Hilfe ist da der Portionsteller!
Portionsteller mit Bereichen
Der Portionsteller ist optisch in drei Bereiche aufgeteilt. Ein Viertel für Kohlenhydrate, ein Viertel für Eiweiße und der Rest für Gemüse. Ergibt zusammen 100%. Bei manchen Tellern sind die Bereiche nur durch Rahmen, Farben und Beschriftung markiert. Die besseren Varianten sind zudem mit Bildern bemalt.

Hirnfreundlich aus 5 Gründen
Warum sind solche Portionsteller hirnfreundlich? Hier sind fünf Gründe dafür:
1. Erklärt sich selbst
Selbstbeschreibungsfähigkeit bedeutet, dass sich eine Sache aus sich selbst heraus erklärt. Sie ist also auch ohne eine Bedienungsanleitung verständlich. Der Teller ist sehr selbstbeschreibungsfähig. Du hast auf den ersten Blick erkannt, wie du ihn richtig einsetzt.
2. Setzt auf Bilder
Menschen verarbeiten Bilder schneller und zuverlässiger als Text oder Zahlen. Du siehst das Bild von Karotten, Nudeln, Eiern und Co. und weißt sofort, welche Lebensmittel wohin gehören.
3. Macht Empfehlungen konkret
Die Empfehlung, „50 % der Mahlzeit sollten aus Gemüse bestehen“, ist erst einmal abstrakt. Der Teller zeigt dir, wie sie konkret aussieht. So kannst du dir die Empfehlung besser vorstellen und leichter umsetzen.
4. Erinnert offensichtlich
Der Teller ist eine Gedächtnisstütze in Form eines Gegenstands. Wenn du ihn aus der Schublade holst, erinnert er dich automatisch daran, wie eine gesunde Mahlzeit aussieht.
5. Unterstützt Entscheidungen
In stressigen Alltagssituationen nimmt dir der Teller Entscheidungen ab. Du folgst einfach der visuellen Vorgabe. Dabei musst du nicht lange überlegen, was und wie viel auf den Teller soll. Sein Design führt sozusagen dein Verhalten.
Fazit: Portionsteller als hirnfreundlicher Helfer
Kurz gesagt: Der Portionsteller erklärt sich selbst, unterstützt deine Entscheidungen und hilft dir, gesunde Gewohnheiten zu verankern – mit minimalem Denkaufwand. Genau deshalb ist er ein echter Alltagshelfer im Sinne kognitiver Ergonomie.